Rundgang durch die Heimatstube Rauen

Rundgang über den Hof im Uhrzeigersinn:

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Das Haus in seiner jetzigen Gestalt stammt aus den Jahren um 1860. Es ist ein Mittelflurhaus und steht mit der Traufe zur Straße. 1905 bekam es einen höheren Drempel und einen neuen Dachstuhl. Die Mitteltür wurde um 1960 zugemauert, die Raumaufteilung ist aber noch ursprünglich.        Die Scheune ist um 1870 errichtet worden und besteht aus Tenne und Tass (Strohablage), sowie Kuh- und Schweineställen.              Der linke Stall wurde etwa zur gleichen Zeit erbaut. In ihm sind Waschküche, Backhaus und Pferdestall untergebracht. Der rechte Stall war ein Fachwerkbau mit Strohdach und ist seit ca. 1905 nicht mehr existent.

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Am Haus steht ein grün emaillierter Koch- und Backofen und eine Sammlung von Haushaltswaagen.

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Im Stallgebäude gibt es eine “Kochmaschine” zu sehen, eine Kücheneinrichtung um 1930 sowie Geräte zur häuslichen Wurstherstellung.

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Im Raum daneben befindet sich ein Gründerzeitwohnzimmer, besonders bemerkenswert ist das originalerhaltene Plüschsofa und ein funktionstüchtiges Grammophon.

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In der kleinen Milchkammer sind eine Westfaliazentrifuge, eine Sammlung von Milchtöpfen und Butterformen und verschiedene Milchkannen zu sehen.

Der Schuppen daneben beherbergt die verschiedensten Wäscherollen. Auch Zubehör zur “großen Wäsche” ist zu sehen, sowie eine Häckselmaschine und ein Pökelfass.

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In der Scheune steht der funktionstüchtige Dreschkasten. Desweiteren gibt es verschiedene Schränke, eine Bügeleisensammlung und ein Gaststättenregal zu sehen.

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Im ehemaligen Kuhstall befinden sich landwirtschaftliche Geräte aller Art, bäuerliche Keramik und Gegenstände zum Waffelbacken und Kaffeerösten aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

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Neben dem ehemaligen Kuhstall ist ein vollständig eingerichteter Kolonialwarenladen zu sehen. Besonders bemerkenswert ist eine Tabakpfeifensammlung und mehrere Kautabakbüchsen aus einem ehemaligen Fürstenwalder Geschäft (Carl Gosse).

Unter dem Walnussbaum fand ein eiserner Backofen der Firma Karl König, Kunersdorf bei Frankfurt/Oder Aufstellung. Er stammt aus dem Jahre 1910 und stand bis 1988 im Keller des Hauses der Familie Plenzke in Rauen.

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Gemütliche Stunden unter dem grossen Nussbaum werden gerne in Anspruch genommen!

Interessierten Besuchern wird der Dreschkasten vorgeführt, ebenso die Wäscherolle und Kleingeräte.

Für Schulklassen, Gruppen aller Art und Familien kann der Backoffen geheizt werden.

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